Jana zeigt, was möglich ist. Die nächsten Lehrlinge bauen darauf auf.
Unternehmen
Als Jana ihre Lehre in der Metalltechnik bei Gföllner begann, stellte sie sich eine zentrale Frage: Schaffe ich das – körperlich und fachlich? Die Antwort erarbeitete sie sich Schritt für Schritt. Mit wachsender Erfahrung, viel Motivation und einem Team, das ihr von Anfang an etwas zutraute.
Der Moment, in dem Jana merkte, dass sie nicht nur mithalten, sondern wirklich gut sein kann, kam schon nach der ersten Klasse Berufsschule. Ihr Teamleiter lobte ihre Schweißarbeiten – und ab da wusste sie: Das ist mein Handwerk. Was folgte, war keine Eintagsfliege: Drei Jahre in Folge war Jana Klassenbeste in der Berufsschule.
„Es ist möglich, und ich will das“, sagt Jana. Für sie waren die Erfolge kein zusätzlicher Druck, sondern Antrieb. Gerade in anspruchsvollen Phasen halfen ihr die Zusammenarbeit im Team, die praktische Erfahrung und die Möglichkeit, zunehmend eigenständig zu arbeiten.
Heute blickt Jana nach vorne: Sie will sich so viel wie möglich weiterbilden, ohne Stillstand. Der nächste Schritt: die Meisterprüfung. Ihr Ziel ist klar – handwerklich tätig bleiben und anderen ein Vorbild sein, so wie ihr Team es für sie war.
Was aus ihrer Sicht dafür entscheidend ist? Motivation, Eigeninitiative und die Bereitschaft, selbstständig zu denken.
Vier Stimmen aus dem Ausbildungsalltag
Janas Entwicklung steht nicht für sich allein. Auch vier aktuelle Lehrlinge zeigen, wie Verantwortung, Praxis und Zusammenarbeit den Ausbildungsalltag bei Gföllner prägen.
Julian Kaufmann, 1. Lehrjahr Elektrotechnik, baute als eines seiner ersten Projekte ein eigenes LED-Schild. Was anfangs herausfordernd war, wurde schnell zum ersten Erfolgserlebnis. Besonders schätzt er, dass ihm bereits im ersten Lehrjahr Verantwortung übertragen wird. Für einen guten Start zählen für ihn Interesse, Lernbereitschaft und Nachfragen.
Leonie Großfurtner, 1. Lehrjahr Metalltechnik, begann mit Arbeiten an Dach- und Bodenrahmen. Besonders beeindruckte sie, wie schnell aus einzelnen Arbeitsschritten ein fertiges Bauteil entsteht. Ihre anfängliche Sorge, als junge Frau im ersten Lehrjahr nicht ernst genommen zu werden, bestätigte sich nicht. Entscheidend sind für sie Zutrauen und Geduld.
Marie Mairhuber, 4. Lehrjahr Elektrotechnik, sammelte ihre ersten praktischen Erfahrungen beim Anschließen von Lampen und elektrischen Komponenten. Heute arbeitet sie selbstständig an Projekten für das Bundesheer und internationale Kunden. Besonders wichtig sind für sie Problemlösungskompetenz, Eigeninitiative und sauberes handwerkliches Arbeiten.
Paul Reim, 3. Lehrjahr Fahrzeugbautechnik, stellte bereits früh einen Containerrahmen innerhalb von zwei Tagen fertig – ein prägendes erstes Erfolgserlebnis. Er schätzt besonders die abwechslungsreichen Einsätze in unterschiedlichen Abteilungen und das Vertrauen erfahrener Fachkräfte. Sein Rat: Geduld bewahren und nicht aufgeben.
Ob im ersten oder vierten Lehrjahr, in der Metall-, Elektro- oder Fahrzeugbautechnik: Im #teamgfoellner beginnt Ausbildung mit Vertrauen. Lehrlinge übernehmen Schritt für Schritt Verantwortung, entwickeln Eigenständigkeit und lernen, Herausforderungen als Teil ihrer fachlichen Entwicklung zu nutzen.
So entsteht die Kompetenz, auf der die nächste Generation von Fachkräften aufbaut.
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